Deja vu - Menschen dürfen von Ungarn nach Deutschland ausreisen

Vor gut 26 Jahren begann durch eine ähnliche Situation in Ungarn und Österreich für Europa eine neue Zeit ...

... nur waren es damals Bürger der DDR, welche - durch die Grenzöffnung zwischen Ungarn und Österreich und mit ihrem "illegalen" Grenzübertritt - den Eisernen Vorhang überwanden

... nur zeigte sich die Bevölkerung und auch die Politik (letztere im westlichen Teil) des damaligen Europas in einer wesentlichen positiveren Stimmung - man konnte  es auch als Euphorie bezeichnen

... nur waren viele - wohl der überwiegende Teil der damals flüchtenden DDR-Bürger - Wirtschaftsflüchtlinge - auf jeden Fall eher, als all die Menschen, die derzeit über die Balkanroute oder das Mittelmeer zu uns nach Europa kommen

 

Ein Vergleich - wie dieser, ein Bewerten oder Urteilen ist in solchen Situation immer schwierig oder unmöglich. Diese Zeilen sind entstanden - einfach aus einem Deja vu - aufgeschrieben - um zum Nachdenken anzuregen...

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Viel Arbeit

Die Vereinsgründung und wohl auch die aktuelle politischen Situation führt zu einer steten Zunahme des Interesses an unserer Initiative. Inzwischen sind wir in den Medien angekommen und somit findet eine Multiplikation statt, welche wieder neue Anfragen, Interessenten, Pressekontakte usw. aggregiert. Gleichzeitig wird die Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht einfacher - die ersten Flüchtlinge mit positiven Asylbescheid sind auf der Suche nach Arbeit - somit nimmt die Arbeit auch für uns laufend zu. Flüchtlinge, welche bereits die Grundversorgung verlassen haben, "bleiben" uns erhalten - auch dort gibt es bis auf Weiteres immer wieder Bedarf auf Unterstützung. Somit sei hier nochmal der Aufruf gestattet: Lasst uns die Arbeit auf mehr Schultern verteilen. Abseits der aktiven Arbeit - direkt mit den Flüchtlingen - gibt es viele organisatorische Arbeiten, welche auf ihre Erledigung warten.

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Der nächste große Schritt

Morgen - am Mittwoch, dem 8. April 2015 - werden wir einen weiteren großen Schritt in unserer Entwicklung hinter uns gebracht haben. Das in den letzten Monaten entstandene Netzwerk zur Unterstützung von Asylsuchenden in Gallneukirchen und Umgebung hat dann - neben bereits sehr viel investierter ehrenamtlicher Arbeit, dem bereits gefundenen Namen "Gemeinsam in Gallneukirchen" - den Vereinsstatus erreicht. "Warum ein Verein?" "Geht es nicht auch ohne?" "Brauchen wir das wirklich?" "Ja!" Die Erkenntnisse seit Herbst 2014 zeigen - es wird immer wieder gefragt: "Wer seid ihr?" "Wir spenden gerne etwas, brauchen aber eine Quittung." "Gibt es ein Spendenkonto?" (Noch nicht - ist nur kombiniert mit einem Verein machbar.) Und so weiter und so fort.

Wir hoffen, dass unsere Arbeit in einigen Bereichen einfacher wird, mehr Bekanntheit erfährt und somit vielleicht noch die eine oder andere Unterstützerin/ den einen oder anderen Unterstützer dazu gewinnt. Arbeit gibt es genug und in so vielen verschiedenen Bereichen, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte. Falls nicht, dann gibt es vielleicht noch Themen, welche wir noch nicht erkannt und besetzt haben?!

Wichtige Ausprägungen des Vereins werden die ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit sein. Auch alle Vereinspositionen werden ehrenamtlich wahrgenommen. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde Dich einfach über das Kontaktformular unter "Wir über uns" -> "Kontakt" oder schreibe eine Email an gemeinsam-in-gallneukirchen@gmx.at.

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Es gibt viel zu tun

Für ein effizientes Arbeiten ist eine funktionierende Infrastruktur und Organisation zwingend erforderlich. Der Unterstützerkreis "Gemeinsam in Gallneukirchen" macht gerade diese Erfahrung: So würde ein eingerichtetes Spendenkonto einiges erleichtern - aber dafür braucht man einen Verein - welcher noch gegründet gehört. Viele  Informationen werden mehrfach erhoben - es gibt viele Mehrgleisigkeiten. Eine Homepage als zentrale Sammelstelle für Informationen aller Art ist somit wünschenswert - aber dafür wiederum bedarf es eines Redaktionsteam sowie der Regelung - wer macht wann, was und in welchem Auftrag. Wie so oft in der Menschheitsgeschichte stehen wir jetzt genauso vor dem Henne-Ei-Problem: Eine Organisation für die Mitstreiter aber auch Mitstreiter für die Organisation. Trotz dieser derzeitig sub-optimalen Voraussetzung gebührt allen fleißigen UnterstützerInnen Anerkennung und Dank für die geleistete und noch zu leistende Arbeit! Alle Ungeduldigen bitten wir noch um etwas Verständnis und sind jederzeit für konstruktive Vorschläge, Ideen usw. offen und dankbar!

 


Aller Anfang ist schwer

Hoffentlich nicht nur zum Selbstzweck nimmt unsere Webpräsenz langsam Gestalt an. Wie immer - kann auch dieses Projekt -  nur "gemeinsam" zum Erfolg geführt werden. Daher an dieser Stelle die Bitte an alle Interessierten, sich einfach zu melden!